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Marc Weissenberger landete mit seinem im Oktober 2023 im Feuertanz-Verlag erschienen Debütroman INFAMIUM einen Überraschungserfolg. Nebst der Lesung, unterhalten wir uns über den Ansatz, die historische Verortung und wie man Geschichte spannend erzählt. Kurz – es geht um die Kunst, Geschichte mit Geschichten zu erzählen! Besonders der lebendige Schreibstil und die akkurate Recherche des gelernten Historikers ist für uns interessant. Wir freuen uns auf denkbar rege Teilnahme im anschießenden Gespräch.

Der historische Verschwörungsroman, welcher im frühen Mittelalter spielt, landete sofort in die Amazon-Bestseller-Listen in den Kategorien „Mittelalter“, „Historische Thriller“, „Literatur-Mittelalter“ und „Historische Krimis“.

Weissenberger, erzählt die Geschichte des jungen Benediktiners Ignatius, welcher ein geheimes Buch seines Ziehvaters Bodowin in das weit entfernte Kloster Lauresham bringen muss. Auf seiner Reise liest Ignatius jeden Abend in der Biographie Bodowins und erfährt Stück für Stück, dass sein Lehrmeister tief in die Fehde zwischen Erzbischof Heribert und Kaiser Heinrich II involviert war. Dieses Wissen machte nicht nur Bodowin zum Gejagten, sondern betrifft auch Ignatius, da gedungene Mörder nun auch hinter dem jungen Novizen her sind, um das geheime Buch an sich zu bringen. Eine Reise voller Gefahren, Angst und Gewalt erwartet Ignatius. Zwei Geschichten, scheinbar unabhängig, doch aufgrund der politischen Umstände des Heiligen Römischen Reiches eng miteinander verbunden, fügen sich zu einem rasanten und historisch ausgezeichnet recherchierten Abenteuer zusammen. Die Leser erfahren dabei einiges über das Leben um das Jahr 1000, Medizin, politische Verstrickungen und religiös-philosophische Diskurse, welche – fein platziert – einen Rahmen um die rasanten Abenteuer der beiden Benediktiner schaffen.

Historiker Marc Weissenberger

Weitere Infos über den Autor

Der Autor studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Recht in Darmstadt, wo er mit einem Magister abschloss. Er war Mitautor der wissenschaftlichen Veröffentlichung »Kriegsalltage: Darmstadt und die Technische Hochschule im Ersten Weltkrieg«. Während des Studiums arbeitete er als freier Mitarbeiter für den Südkurier, leitete die Newcomer Radioshow »Local Heroes Radio« bei Radio Darmstadt und war Teil der Sendung »Newcomer TV« im HR-Fernsehen. Nach dem Studium drehte er den Dokumentarfilm »Rock The Biz« und machte sich danach als Videoproduzent selbstständig. Mit seinem Debut zeigt er einmal mehr sein historisches Fachwissen um das Leben der Benediktiner und die Verstrickungen der Politik mit der Kirche.

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