Donnerstag, 25. November 2021, 19 Uhr: Autorinnenlesung: Monika Held (2G)

Autorinnenlesung: Monika Held – Trümmergöre

„Ich habe Ihre Trümmergöre in einem Rutsch gelesen und bin hin und weg.“
Hans Jörg Wangner, Stuttgarter Zeitung

Reden ist Silber, lernt Jula von ihrer Großmutter und Schweigen ist Gold – also kann der Mensch, der schweigt und verschweigt, kein Lügner sein.
So bewegt sich Jula, die versaute Trümmergöre, schnell und sicher wie eine Fledermaus in der Nacht zwischen Reden und Schweigen. Umgeben von schrägen Erwachsenen, die nicht wissen, wie sie mit den Schrecken des Krieges umgehen sollen. Warum ein Kind, das in einem „Nuttenboot“ Schularbeiten macht und sich für Schrottautos interessiert, nicht auf die „schiefe“ Bahn gerät, erzählt Monika Held in der „Trümmergöre“.

Monika Held wuchs in Hamburg und Cuxhaven auf. Sie ist Journalistin und Autorin, hat für verschiedene Rundfunkanstalten und Zeitschriften gearbeitet. Für ihre Reportagen hat sie zahlreiche Preise bekommen. Ihr Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ wurde in sieben Sprachen übersetzt. Sie hat für ihre publizistische Arbeit über das Kriegsrecht in Polen und die Hilfstransporte zu den Überlebenden von Auschwitz die Dankbarkeitsmedaille des Europäischen Zentrums der Solidarnosc bekommen. Gemeinsam mit dem Kontrabassisten Gregor Praml hat sie unter dem Titel „In Auschwitz gab es keine Vögel“ eine Konzertlesung  entwickelt, mit der sie in Schulen auftritt und am 31. Oktober 2021 auch in der DENKBAR in Frankfurt. Sie lebt in Hamburg und Nordfriesland.

Eintritt frei – Spenden willkommen!

Verbindliche Anmeldungen online
>> info@denkbar-ffm.de

Es gelten die aktuellen 2-G/AHA-Regeln.

 

Veranstalter: Denkbar e.V.