Die schönsten Liebesgeschichten – gelesen von Ansgar Schulz-Mittenzwei
Ansgar Schulz-Mittenzwei liest aus dem Buch seines Vaters. Bernhard Metternich Schulz (1913-2003) schrieb über zweitausend Erzählungen für Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Seine Feuilletons in der Neuen Osnabrücker Zeitung galten als kleine Meisterwerke – die Presse nannte ihn den „dörflichen Böll“.
Am Flügel: Stanislav Rosenberg
Nicht die Liebe im herkömmlichen klassischen Sinn ist gemeint, sondern eher die versteckte, verborgene, geheimnisvolle als auch die Nächstenliebe. Beim Zuhören wird uns allerdings bewusstwerden, dass sie alle in einer vergangenen Zeit spielen, also in den 50ern und 60er tw. sogar in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, also seiner Jugend in Lindlar. Also lassen sie sich ein und zurückversetzen in diese Zeit und genießen Sie den feinen Aufbau einer Short Story wie wir sie heute nennen mit Thema, Variation, Modulation, Trugschluss und Finale = Pointe. Was allerdings fast in jeder Geschichte mitschwingt ist sein Trauma des Krieges… das müssen wir in Kauf nehmen.
ÜBER Bernhard M. Schulz
Über zweitausend Erzählungen und Kurzgeschichten verfasste Bernhard M. Schulz (1913-2003) im Laufe seines langen Lebens für Tageszeitungen, Zeitschriften, Kalender, Lesebücher und Anthologien. Die Feuilletons, die täglich unter den Kürzeln „bezet“ oder „B.S“. in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und ihrer Vorgänger wie die „Neue Tagespost“ erschienen, sind kleine Meisterwerke, die Impromptus eines schreibenden Chopin. Seine Prosastücke wurden mit denen seines Vorgängers Victor Auburtin und den Kalendergeschichten von Friedrich Peter Hebel verglichen und in der Presse wurde er als „dörflicher Böll“ bezeichnet.
Titelbild und Karikaturen auf der Leinwand: Fritz Wolf
Eintritt auf Spendenbasis.
Wir bitten um Anmeldung an anmeldung@denkbar-ffm.de. Bitte kommen Sie frühzeitig, um Ihre Plätze zu reservieren. Die Denkbar öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.