Donnerstag, 26. März, 20 Uhr – Jazz-Salon: Max Clouths Baithak. Mit Çağla Gürsoy und Denise Frey

Çağla Gürsoy

Die Pianistin und Komponistin Çağla Gürsoy wurde in Ankara, Türkei, geboren und hat bereits mit 11 Jahren als Jungstudentin am Staatlichen Konservatorium der Hacettepe Universität in Ankara das Klavierstudium begonnen. Schon zu dieser Zeit trat sie als Pianistin, Kammermusikerin und Komponistin bei diversen Festivals für Neue Musik auf und wirkte bei Live-Übertragungen von Konzerten im Rundfunk mit. Von 2012 bis 2018 studierte sie Klavier und Komposition an der Akademie für Tonkunst und schloss ihre Studiengänge sowie das Künstlerische Aufbaustudium mit Auszeichnung ab. 2021 folgte das Konzertexamen am Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris. Çağla Gürsoy ist Trägerin zahlreicher Auszeichnungen, darunter Erste Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb „Rhapsody“ in Adana, beim International Piano Competition BSA – Boğaziçi Sanat Akademisi Istanbul und beim International Online Piano Competition V. Future Stars (USA), wo sie sich zusätzlich zum Ersten Preis eine Talent Mention erspielte.

Denise Frey

Denise Frey macht elektroakustische Ambient-Musik – ruhig, vielschichtig, atmosphärisch. Mit Saxophon, MPC, Effektgeräten und einem feinen Gespür für Klang formt sie in ihren Konzerten Klanglandschaften, die einladen zum Loslassen, Lauschen, Entspannen. Ihre Musik entsteht live – improvisiert, organisch, unmittelbar. Schon als Kind war Musik für sie ein innerer Antrieb. Mit sechs begann sie am Keyboard, mit 13 kam das Saxophon – nur, weil ein Junge, den sie mochte, es spielte und sie genau so cool sein wollte. Sie blieb dabei. Erst wollte sie Schauspielerin werden, doch ein körperliches Handicap hinderte sie am Schauspiel – also studierte sie klassisches Saxophon. Nach Jahrzehnten intensiver Musikerfahrung fand sie einen Weg zur freien Improvisation, zur elektronischen Musik – und schließlich zu sich selbst. „Ich habe nichts gefunden, was für mich mehr Sinn ergibt als Musik“, sagt sie. Musik war nie Plan, sondern Notwendigkeit – ein Mittel zur Selbstheilung, zur Verbindung, zum Ausdruck. In der elektronischen Produktion fand sie nicht nur neue Klänge, sondern auch Freiheit: „Ich wollte nie abhängig sein. Schon mit 16 war mir klar: Ich will eine Band sein – alleine.“

Eintritt: 15 €

Mit freundlicher Unterstützung: