Dienstag, 12.3.2024, 19.00 Uhr – Veranstaltung Wahrheitskämpfer – Enver Can über Organraub in China und Menschenrechtsaktivisten in Haft

In China kann in vielen Fällen von freiwilliger Spende der Organe keine Rede sein.

Die Volksrepublik China ist nach den USA weltweit das Land mit den meisten Organtransplantationen pro Jahr, obwohl es dort aufgrund einer kulturell bedingten Aversion gegen Organspenden kaum freiwillige Spender gibt. Die Herkunft von zehntausenden Spenderorganen ist jedoch unklar.

Daher wird angenommen, dass in der Volksrepublik neben zum Tode verurteilten Straftätern besonders Gefangene aus Gewissensgründen in großer Anzahlgetötet werden, um deren Organe zu verkaufen. Experten und Menschenrechtsorganisationen wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) vermuten, dass politische Gefangene weiterhin „auf Bestellung“ getötet werden, um deren Organe zu verkaufen. So fehlt in China immer noch ein effektives Datenbank- und Verteilsystem. Auch verweigern die chinesischen Behörden weiterhin jede unabhängige Überprüfung.

Bild: CC0 Public Domain via Pixabay

Insbesondere religiöse und ethnische Minderheiten wie Uiguren, Falun Gong, Tibeter und Christen sind hier betroffen. Der ehemals in der Volksrepublik China tätige Chirurg Dr. Enver Tohti wird am 12. März vom systematischen und grausamen Organraub in chinesischen Krankenhäusern berichten.

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe der „Wahrheitskämpfer“ wird die aktuelle Situation uigurischer Menschenrechtsverteidiger, wie Ilham Tohti, thematisiert.

Enver Can, Präsident der Ilham Tohti Initiative wird über das Schicksal des zu Unrecht verurteilten uigurischen Wissenschaftlers Ilham Tohti berichten.

Eintritt frei. Spenden willkommen. Verbindliche Anmeldungen online >> info@denkbar-ffm.de