
10 mal:
→ werden wichtige Frankfurt-Dokumentar-Filme, die nur selten gezeigt wurden, ein weiteres mal einem breiten Publikum – nun in der „DENK BAR“ – vorgestellt,
→ wird ein anregender Austausch mit den beteiligten Filmschaffenden ermöglicht,
→ konkretisiert sich der nicht immer einfachen Begriff des“Lokalpatriotismus” in fassbaren kulturgeschichtlichen und -kritischen Inhalten ,
→ gibt es kreative Auseinandersetzungen auch mit prekären Verhältnissen der Stadt,
→ zeigen wir Beispiele für Maximen bewusster Lebensführung,
→ versuchen wir, aus dem Verständnis von für historischen Gegebenheiten und Prozessen, ein vertieftes Bewusstsein für Zukunftsfragen und -möglichkeiten zu schaffen,
→ stärkt der Austausch mit den Filmschaffenden ein erweitertes Empfinden und Wissen zu Ästhetik und Film-Analyse, und zeigt die Voraussetzungen der Werke,
→ gestärkt: Gemeinsinn und Miteinander…
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WO: DENKBAR, Spohrstraße 46A, 60318 Frankfurt a.M.
WANN: Beginn: Mittwoch, 07. März. 2018, 20:00 Uhr. 10 Abende, immer der erste Mittwoch im Monat.
FÜR WEN: Offen für alle Interessierten; freier Eintritt; barrierefreier Zugang.
RESERVIERUNG: info(at)denkbar-ffm.de
ORGANISATION: Wolfgang Voss: vosswo@gmx.de
Das Anliegen der Filmreihe „‚local heroes‘ – Frankfurt im Dokumentarfilm – Filmschaffende und Publikum im Gespräch“ ist, wichtige Filmdokumente, die nur selten gezeigt wurden, einem breiteren Publikum nun im Rahmen der „DENK BAR“ barrierefrei bei freiem Eintritt zur Verfügung zu stellen und einen anregenden Austausch mit den Filmschaffenden über die Lebensverhältnisse in Frankfurt zu ermöglichen – und diese werden alle anwesend sein!… |
| 07.02.2018
EMPFANG ZUM BEGINN DER FILMREIHE – für Förderer, Freunde, Filmschaffende und Gäste… |
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07.03.2018 „STADT STATT AUTO“ von SAMUEL SCHIRMBECK, 1989, 44 Min. Drei Städte, drei Konzepte: 1989 drehte der Frankfurter Filmemacher Samuel Schirmbeck die Dokumentation Stadt statt Auto und zeigte den unterschiedlichen Umgang der Städte Zürich, Bologna, Frankfurt mit dem immer stärker werdenden Verkehrsaufkommen… |
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04.04.2018 „TANKEN ESSEN BETEN“ von STEFAN BLAU. D, 2002, 73 Min. Dokumentarfilm über den Tagesablauf an einer der verkehrsreichsten Kreuzungen in Frankfurt am Main und die Menschen, die dort wohnen, arbeiten oder sich einfach nur zum Essen treffen: Um sechs Uhr morgens erwacht die Kreuzung Eckenheimer Landstraße/Nibelungenallee zum Leben. An der Tankstelle kommen die ersten Autos an. McDonald’s wirft gerade den Grill an, als in der Freien-Christen-Gemeinde der Tag mit einem Frühgebet begonnen wird. In der Pizzeria und dem Thai-Imbiss finden sich die ersten Hungrigen ein. Die Deutsche Bibliothek öffnet ihre Pforten. Inmitten dieses stark frequentierten Knotenpunkts liegt in friedlicher Stille der Hauptfriedhof. Ein unkommentiertes Stimmungsbild von Pizzalieferanten, Discogängern, Taxifahrern, Friseuren und vom Alltag ganz normaler Menschen. |
| 02.05.2018
„DIE ROLLBAHN“ von MALTE RAUCH, EVA VOOSEN, D 2003, 90 Min. Der Kino-Dokumentarfilm „Die Rollbahn“ erzählt die Geschichte der 1700 jüdischen Mädchen und Frauen, die 1944 die erste betonierte Rollbahn des Frankfurter Flughafens bauen mussten. Frankfurt Rhein-Main, der größte Flughafen des europäischen Kontinents, hat drei Rollbahnen. Über den Bau der ersten Rollbahn von 1944 gab es gleich nach dem Zweiten Weltkrieg Gerüchte… |
| 06.06.2018
„ERNST MAY: ‚EINE REVOLUTION DES GROßSTÄDTERS‘ – ARCHITEKT UND STADTPLANER AUF DREI KONTINENTEN“, D 2015., 86 Min. Regie, Kamera, Schnitt, Produktion: OTTO SCHWEITZER, Mitarbeit: ECKHARD HERREL, C. JULIUS REINSBERG. Beim Namen Ernst May denkt man wohl in erster Linie an das Neue Frankfurt. Innerhalb von nur fünf Jahren schuf der Architekt und Städtebauer für dieses Projekt zwischen 1925 und 1930 rund 15.000 Wohnungen, avantgardistische öffentliche Bauwerke und eine zeitgemäße soziale Infrastruktur. |
| 04.07.2018
„DAS NEUE FRANKFURT“ I. – II. Jonas Geist, Joachim Krausse Herausgeber: Stiftung Bauhaus Dessau, 2 x 45 Min. “In Frankfurt war es möglich, ein herausragendes Beispiel des Neuen Bauens, das unter Leitung von Ernst May von 1925 bis 1930 in großem Maßstab realisiert wurde, sowohl aus den verschiedenen Perspektiven von Programm und Planung, als auch aus der Sicht der ersten Bewohner darzustellen.” (Text: Ernst-May-Gesellschaft) |
| 01.08.2018
„DAS NEUE FRANKFURT“ III. von Jonas Geist, Joachim Krausse + Informationsfilme (stumm) aus den 20er und 30er Jahren von Paul Wolff + „DIE FRANKFURTER KÜCHE“ von Veronique Goël, 45/ 10/ 30 Min. „Die Frankfurter Küche“, eine Filmgesprächdokumentation mit der 101-jährigen(!) GRETHE SCHÜTTE-LIHOTZKY (Frankfurter Küche) und Informationsfilme (stumm) aus den 20er und 30er Jahren. |
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05.09.2018 „NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS“ D 2010, 89 Min. und „WIE ICH EIN FREIER REISEBEGLEITER WURDE“ Kurzfilm, D 2007, 15 Min. von Jan Peters Leben ohne EC-Karte in Frankfurt – ein Selbstversuch: Durch einen unglücklichen Zufall findet sich der Filmemacher plötzlich ohne Barmittel und Scheckkarte in einer fremden Stadt wieder – sein einziges Kapital ist eine Gruppenkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Spontan hat er die Idee, sich mit ihrer Hilfe aus seiner aktuellen Notlage zu befreien, indem er Reisende gegen kleines Entgelt durch die Stadt begleitet. Als er bei seiner ersten Fahrt auf einen Unternehmensberater trifft, der ihm eher spaßhaft Tipps zur Existenzgründung als “freier Reisebegleiter” gibt, lässt er sich auf dieses Spiel ein. — Ein surreales Filmtagebuch über den Versuch ein Praktikum bei einem Frührentner zu machen, der sich etwas dazu verdient, indem er sich täglich am Frankfurter Flughafen eine Gruppenkarte für die U-Bahn kauft und dann am Fahrkartenautomaten den Reisenden anbietet, sie zu ihrem jeweiligen Reiseziel zu begleiten – gegen eine kleine Kostenbeteiligung, etwas günstiger als der eigentlich Fahrpreis, versteht sich… Und endet im Röhrenlabyrinth des Fughafens. – Jury- und Publikumspreis der Hamburgischen Kulturstiftung IKFF Hamburg 2007. – |
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03.10.2018 „DIE META-MORPHOSE – LEICHT VERSTIMMT INS RAMPENLICHT“, D 2013, 100 Min. erzählt die Geschichte der Frankfurter META-BAND und portraitiert deren psychisch kranke Mitglieder, die tiefe Einblicke in eine sonst sehr verschlossene Welt gewähren: Das Leben im Sog der Psychose. Der Film lebt durch die besondere Nähe zu seinen herausragenden Protagonisten, die schonungslos offen von ihrem Dasein jenseits der Norm berichten. |
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03.11.2018 „MEIN BLAUES CELLO – FRANK WOLFF“ Der – mit dem Hessischen Filmpreis 2010 / Sonderpreis der Jury – ausgezeichnete Film handelt von einem, der auf den großen und kleinen Bühnen Frankfurts unterwegs ist, bei Ausstellungseröffnungen und Jubiläen, bei Hochzeiten und Todesfällen spielt. Mit seinem Cello tanzt er durch Deutschland und manchmal um die halbe Welt. Die Rede ist von Frank Wolff |
Local heroes: Freunde & Förder:
| VERANSTALTER: | DENKBAR e.V. |
| FÖRDERER: | STIFTUNG DER POLYTECHNISCHEN GESELLSCHAFT |
| UNTERSTÜTZER: | naxos.KINO |
| ANREGUNGEN UND KONTAKTE: | STEPHAN KYRIELEIS MICHAEL SCHEIER |
| Naxos.KINO-ARCHIV UND HILFE: |
HERBERT GROHR |
| ÖFFENTLICHKEISARBEIT: | AQUILES VILAGRASA-ROTH FRANK LAMIK JOCHEN RÖSSNER |
| FILMISCHE DOKUMENTATION GASTRONOMIE VORFÜRTECHNIK: |
AQUILES VILAGRASA-ROTH |
FOTOGRAPHIE: |
RAINER GOLEMBIEWSKI https://www.facebook.com/rainer.golembiewski |
| KURATOR ORGANISATION: |
WOLFGANG VOSS |
